Fliegenfischen


Was Fliegenfischen bedeutet

 

Fliegenfischen ist eine Methode des Angelns. Man benötigt für das Fliegenfischen eine spezielle Ausrüstung, denn der Köder, also die Fliege, ist zu leicht, um auszuwerfen. Deswegen hängt am Köder ein Gewicht, damit man den Haken samt Köder auswerfen kann. Dieses Auswerfen erfordert besonderes Geschick und spezielles Angelgerät, damit der Angler die Fische anlockt und nicht vertreibt.

 

Was braucht man zum Fliegenfischen?

 

Wie der Name ja schon sagt, benutzt man eine Fliege als Köder. Diese Fliege ist künstlich hergestellt, man nennt dieses Herstellen Fliegenbinden. Das Fliegenbinden ist eine Kunst für sich, es gibt aber auch die künstlichen Fliegenköder zu kaufen. Jedoch bindet der passionierte Fliegenfischer seine Köder nach bestimmten Mustern selbst, je nachdem welchen Fisch er fangen will.

Dann werden zum Fliegenfischen spezielle Schnüre verwendet. Die Schnüre werden durch ihr Auftriebsverhalten in schwimmende und sinkende Schnüre eingeteilt. Es gibt Schnüre in verschiedenen Querschnittsverläufen, die größte Verbreitung haben so genannte WF-Schnüre (Abkürzung weight forward, im Deutschen auch Keulenschnur genannt, die Schnur wird nämlich nach vorne hin dicker, also keulenförmig). Diese WF-Schnüre lassen sich leichter und weiter werfen.

 

Und natürlich braucht man noch eine Angelrute, wobei diese beim Fliegenfischen entsprechend den werfbaren Schnüren eingeteilt werden. Da das Fliegenfischen nicht wie andere Angelarten praktiziert wird, ist auch die Rute eine spezielle. Der Rutenarm ist zu Beginn angewinkelt und die Rutenspitze zeigt auf die Wasseroberfläche. Nun wird durch eine extra Wurftechnik die Schnur ausgeworfen. Am besten lässt man sich das Fliegenfischen von erfahrenen Fliegenfischern zeigen. Profiangler sind in der Lage den Köder weit über 30 Meter auszuwerfen. Es gibt verschiedene Arten des Fliegenfischens, zum Beispiel das Trockenfliegenfischen, Nassfliegenfischen oder das Nymphenfischen.